Ballaststoffreiche Ernährung – muss das sein?

Kategorie: Ernährung- 17.10.2012 2 Kommentare

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Wessen Speiseplan in erster Linie aus Wurst, Käse, Fertigprodukten, Weißbrot und Süßigkeiten anstatt aus Rohkost und Vollkornprodukten besteht, der nimmt zu wenig Ballaststoffe zu sich. Damit tut man sich keinen Gefallen. Allerdings muss man auch nicht gleich zum „Körnerfresser“ werden. Es gibt viele Möglichkeiten seine Ernährung Schritt für Schritt auf eine ballaststoffreiche Ernährung umzustellen, ohne dass man dabei gleich sein Leben verändern muss. Der richtige Mix ist entscheidend. Ich verrate Ihnen, wie Sie kinderleicht Ihren Speiseplan auf eine ballaststoffreiche Ernährung umstellen können.

Ballaststoffreiche Ernährung im Alltag

Es gibt viele Lebensmittel, die Sie sicherlich jetzt schon zu sich nehmen, und durch die der Körper mit Ballaststoffen versorgt wird. Stehen hin und wieder Reis und Brot auf dem Speiseplan, dann versorgen Sie Ihren Körper bereits mit ein paar Ballaststoffen. Allerdings nicht in einer optimalen Qualität. Bessere wäre es, jeweils eine Vollkorn-Variante zu wählen, da sie mehr Ballaststoffe enthält. Kinderleicht schaffen Sie mit Vollkornnudeln und Vollkornbrot sowie Naturreis eine ballaststoffreiche Ernährung, ohne dass Sie sich verbiegen müssen.

Vollkornprodukte schmecken erst mal anders. Bis Sie sich dran gewöhnt haben, empfehle Ich Ihnen, z.B. eine Portion Nudeln zur Hälfte aus herkömmlichen und zur Hälfte aus Vollkornnudeln zuzubereiten. Gleiches gilt für Reisgerichte. Versuchen Sie es am Morgen mit einem Müsli ohne Zucker, das angereichert mit Früchten oder Nüssen richtig lecker wird. So muss nicht gleich das Vollkornbrot herhalten.

Obst und Gemüse sollte ohnehin zu einer gesunden Ernährung gehören. Essen Sie zukünftig Obst und Gemüse so häufig wie möglich roh und ungeschält, dann erhalten Sie die meisten Faserstoffe, die für eine ballaststoffreiche Ernährung wichtig sind. Leiden Sie unter einem empfindlichen Magen und vertragen daher Rohkost nicht so gut, sollten Sie Gemüse nur bissfest garen. Mit solchen kleinen Tricks gelingt die Ernährungsumstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung schnell und unproblematisch.

Die ballaststoffreiche Ernährung und ihre Auswirkungen

Haben Sie sich bisher mit wenigen Ballaststoffen versorgt, kann es bei der Umstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung zunächst zu Problemen mit dem Bauch und der Verdauung kommen.

Mein Tipp: gehen Sie es langsam an und trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Fruchtsaftschorle pro Tag. Zudem sollte eine Extraportion Bewegung eingelegt werden, da Sie so den Bauch entlasten und Ihre Verdauung auf Touren bringen.

Stellt sich nun nur noch die Frage, warum eine ballaststoffreiche Ernährung überhaupt immer und von jedem Ernährungsexperten empfohlen wird? Nachweislich wirkt sich eine ballaststoffreiche Ernährung positiv auf Herz und Kreislauf aus, da die Ballaststoffe ausgleichend auf den Cholesterinspiegel wirken. Mit dem Stuhl werden so Gallensäuren nach draußen transportiert. Der menschliche Körper benötigt Gallensäuren für die Fettverdauung und holt sich den Baustein für Gallensäuren aus dem Blut-Cholesterin. Der Cholesterinspiegel im Blut sinkt. Ein normaler Cholesterinspiegel stellt den besten Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar.

Hinzu kommt, dass die ballaststoffreiche Ernährung den Darm quellt, sodass der Stuhl weich wird und ein großes Volumen erhält. Dies wiederum reizt die Darmmuskeln und Verstopfungen gehören der Vergangenheit an. In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, dass eine der größten EU-finanzierten Studien über das europäische Ernährungsverhalten erst kürzlich ergab, dass eine ballaststoffreiche Ernährung nachweislich das Darmkrebs-Risiko minimiert.

Ein weiterer Grund, der für eine ballaststoffreiche Ernährung spricht: Ballaststoffe machen satt. Sobald die Ballaststoffe im Darm aufquellen, bekommt das Gehirn das Signal „satt“. Sie werden automatisch weniger essen und auch länger satt sein, denn durch die Ballaststoffe steigt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit nur langsam an. Hungersignale lassen auf sich warten, denn Hunger entsteht erst bei sinkendem Blutzucker.

Mein Fazit

Sie sehen also, eine ballaststoffreiche Ernährung in den Alltag zu integrieren ist nicht schwer und kann gleich für die gesamte Familie angewandt werden. Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen, ob eine ballaststoffreiche Ernährung sein muss? Ja, Ihrem Körper, Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Gesundheit zuliebe.

Bleiben Sie wie immer gesund, vital und schlank!

Ihr
Marco Kölbl

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2 Antworten to “Ballaststoffreiche Ernährung – muss das sein?”

  1. Antworten Jürgen Strauch says:

    Hallo Marco Kölbl,

    sehr aufschlußreicher Artikel, hab nur eine Frage, wieviel Balastrstoffe soll man denn zu sich nehmen? Wieviele Vitalstoffe brauche ich denn den Tag über? Das sind Informationen die seltenst pupliziert werden.
    Und ist die Menge des Gegessenen wirklich der Parameter für satt?
    mfG

    Jürgen Strauch

    • Antworten Marco Kölbl says:

      Hallo Jürgen,
      Du solltest versuchen mindestens 30g Ballaststoffe täglich zuzuführen. Reichlich enthalten sind diese in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

      Der Parameter satt hat wenig mit den Ballaststoffen zu tun. Mehr schon die Regulation des Blutzuckerspiegels. Das Sättigungsgefühl wird mehr reguliert über den Magen (Dehnungsrezeptoren > Gehirn) und die Menge an Eiweiß die zugeführt wird.

      Die Ballaststoffe regen den Darm an mehr zu arbeiten und schützen ihn vor vielen Erkrankungen. Weiter sind sie für die Regulation des Chollesterins verantwortlich.

      Grüße
      Marco

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